Isabel Hölzl / Brasilien und Deutschland

Granted from February until April 2013

Vita

sabel Hölzl wurde in München als Tochter eines deutschen Vaters und einer portugiesischen Mutter geboren. Sie studierte klassischen und zeitgenössischen Tanz in Frankfurt a. M. und verbrachte ein Auslandssemester für „Kommunikation und Künste des Körpers“ an der PUC Pontifícia Universidade Católica de São Paulo.

Sie kreiert eigene Tanzstücke und kooperiert mit verschiedenen Tanzprojekten u.a. an der Oper Graz, mit der Tänzerin Anne-Mareike Hess in Luxemburg. Mit ihren Stücken wurde sie u.a. zur Tanzbiennale Santos, Pés no Chão in Ilha Bela und anderen Spielstätten im Staat São Paolo eingeladen. Als Mitglied der NGO HumaVida, baut sie mit an der Brücke des interkulturellen Festivals PLUSbrasil zwischen São Paolo und München.


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Isabel Hölzl / Brasilien und Deutschland
Dance

Isabel Hölzl kam 2013 mit dem colectivo+br13 aus São Paolo in die Villa Waldberta. Das Künstlerkollektiv trifft sich seit Januar 2012 regelmäßig, um sich gemeinsam in vielen Diskussion künstlerisch an Themen des Fremdseins und der Entfremdung anzunähern, ebenso wie an Fragestellungen bezüglich des Kollektiv-Seins und dem Körperzustand zwischen Migration und Antropophagie [„statt das Fremde wegzuschieben, das Fremde fressen“ – aber mit Hilfe des tropischen Regionalismus]. In diesem Sinne erarbeitete das Kollektiv während der drei Monate in der Villa Waldberta eine Vielzahl von interdisziplinären Aktionen. Die Ergebnisse waren im Schwere Reiter und im Import Export zu sehen.