Juana Cordova / Equador

Granted from February until March 2012

Vita

1973 in Cuenca / Ecuador geboren, besuchte sie die dortige Schule für bildende Kunst und bekam im Jahr 2000 in Quito den begehrten Premio Paris. Als Dozentin für unkonventionelle Kunst und für Kunsttechniken hat sie in Ecuador an diversen Institutionen gelehrt und an zahlreichen Einzel- und Gruppen-Ausstellungen in Ecuador teilgenommen.

Ihre Arbeit „Quina“ (2011) über den Chinarindenbaum, der ursprünglich nur in den Wälder der Anden wuchs und nicht zuletzt durch Alexander von Humboldt für seine medizinischen Heilkräfte als Mittel gegen Malaria bekannt gemacht wurde, ist symptomatisch für ihre Arbeitsweise. Juana Córdova nimmt nicht nur künstlerisch Bezug auf die Gestalt des Baumes und seine Blüten und Blätter, sondern thematisiert gleichzeitig fragwürdige kolonialistische Machenschaften bei der Ausbeutung der Bestände.


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Juana Cordova / Equador
Bildende Kunst

Die ecuadorianische Künstlerin wurde 2012 auf Initiative von Lucía Falconí und der Münchner Künstlerin Monika Humm für das Projekt PANGAEA eingeladen – ein künstlerischer Austausch zwischen München und Quito, der 2013 mit einer Gegeneinladung nach Ecuador fortgeführt wurde und in enger Zusammenarbeit mit Künstlern aus München stattfand.