Shaarbek Amankul / Kigisien

Granted from April until June 2011

Vita

1959 in Bishkek geboren, lebt und arbeitet Shaarbek Amankul in Kirgistan. Er studierte von 1975 bis 1980 an der staatlichen  Kunstakademie und machte 1989 seinen Abschluß in Geschichte an der Universität von Bishkek. Shaarbek Amankul hat an zahlreichen nationalen und internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen, u.a. 2005 an der  Biennale in Venedig, 2008 an der Biennale in Singapur und bei der  Istanbul Biennale 2007 war er Sprecher für Zentralasien in der öffentlichen Podiumsdiskussion. Auch in Bayern konnte man seine Arbeiten schon sehen: im Jahr 2009 präsentierte er seine Videos in einer Einzelausstellung im Spiegel / Lothringer 13 in München und 2010 war er in Rosenheim bei der Ausstellung „Distance 4635. The Life of the others “ dabei – eine kreative Begegnung von sieben kirgisischen und sieben deutschen Künstlern. Seine eigenwillige, häufig großformatigen Installationen sind immer wieder auch als Kunst im öffentlichen Raum konzipiert.
Shaarbek Amankul ist Leiter des Bishkek Art Centers und kuratierte 2010 die erste nationale Ausstellung zeitgenössischer kirgisischer Kunst „Moving Nomad“ in der kirgisischen Hauptstadt. Ein besonderes Anliegen ist für ihn die internationale Zusammenarbeit von Künstlern und Kuratoren. In Symposien mit Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt, die er in Kirgisien organisiert, finden lebhafte, inspirierende Begegnungen statt, aus denen Werke entstehen, die soziale wie auch künstlerische Belange miteinander verbinden.


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Shaarbek Amankul / Kigisien
Bildende Kunst

Vier kirgisische Künstler u.a. Ahaarbek Amankul waren für das  Projekt „Urban Visions Bishkek“ eingeladen, das zeitgenössische Kunst aus Kirgistan präsentierte. Dazu fand im Mai 2011 eine Ausstellung in den Domagk-Ateliers stattt.