Sandra Gugic / Österreich

Granted from July until October 2011

Vita

Aufgewachsen mit der Muttersprache serbokroatisch hat die 1976 in Wien geborene Autorin mittlerweile eine ganze Reihe von Preisen und Stipendien für ihre deutschsprachige Literatur gewonnen, so z.B. den Literaturpreis der Edition EXIL 2008; 2009 war sie Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses, bekam im selben Jahr das DramatikerInnenstipendium der Stadt Wien und seit 2010 das Staatsstipendium für Literatur des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Sie hat 2009 am Schauspielhaus Wien die Schreibklasse für Szenische Stücke besucht und absolviert momentan ein Sprachkunst-Studium an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. 2010 nahm sie an der Autorenwerkstatt der Jürgen-Ponto-Stiftung teil, wurde 2010 eingeladen sowohl für das Jungdramatikerfestival des Wiener Volkstheaters als auch zur Theaterbiennale Wiesbaden für das Forum Junger Autoren. Literatur von Sandra Gugic kann man nachlesen in den Anthologien EXIL 2008 (Eine kurze Geschichte über eine lange Fahrt) und Federlesen 2010 (Vaterland und Mutterzunge), sowie in diversen Zeitschriften, so z.B. 2010 / 11 in kolik (Fische) und 2011 in keine delikatessen (Kassandra sagt).



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Sandra Gugic / Österreich
Literatur, Poetry Slam

Judith Pfeifer war zusammen mit Sophie Reyer und Sandra Gugic, alle drei Wienerinnen, im Sommer 2011 in Feldafing zu Gast in der Villa Waldberta. Die drei Künstlerinnen arbeiteten in Feldafing an ihrem Sisi-Projekt.
Die spätere österreichische Kaiserin, aufgewachsen in Possenhofen am Starnberger See, hat rund 600 Gedichte hinterlassen. Die drei jungen Schriftstellerinnen widmeten sich der Gedichte dieser adeligen Migrantin und kulturellen Grenzgängerin und remixten sie neu.
Die Münchner Lyrikerin und Musikerin Augusta Laar hatte Judith Pfeifer mit ihren beiden Kolleginnen für die von ihr initiierte Lyrik-Reihe Schamrock Salon der Dichterinnen eingeladen. In der Pasinger Fabrik waren im Herbst 2011 die Ergebnisse ihrer Recherchen und eigene Arbeiten zu sehen.