Moya Malamusi / Malawi

Granted from January until April 2011

Vita

Moya Malamusi ist in Blantyre, Malawi geboren. Er lebt seit 1984 in Wien und hat dort 1999 sein Ethnologiestudium an der Universität zum Thema „Hexerei und Heilung in Malawi“  abgeschlossen. 2004 promovierte er an derselben Universität mit dem Thema „Die Tradition der Nyau Masken in Zentral- und Süd- Malawi“.

1979 begleitete er zum ersten Mal Gerhard Kubik bei einer ethnologischen Reise nach Sambia und  1980 nach Brasilien und lernte bei ihm grundlegende Techniken der ethnologischen Feldforschung. Seitdem betreibt Moya Malamusi ethnomusikalische Feldforschung sowohl in diversen afrikanischen Ländern, u.a. in Malawi, Sambia, Mozambik, Uganda und Namibia, als auch in Brasilien und in den Südstaaten der USA. Er gründete zusammen mit seiner Schwester Lidiya Malamusi 1989 das „Oral Literature Research Programme“ in Malawi, ein wichtiges Zentrum für die Dokumentation mündlich überlieferter Literatur und Musik. Momentan arbeitet Dr. Malamusi an verschiedenen Publikationen und lehrt an Universitäten in ganz Europa.
In der  Donald Kachamba's Kwela Heritage Jazzband spielt Malamusi den für diese Musik so spezifischen „One-String-Bass“, normalerweise ein aus einer Teekiste gebauter einsaitiger Bass.


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Moya Malamusi / Malawi
Music / Sound

Im Rahmen seines Aufenthalts in der Villa Waldberta half Prof. Gerhard Kubik zusammen mit Moya Malamusi beim Katalogisieren afrikanischer Musikinstrumente im Münchner Stadtmuseum / Sammlung Musik.
Während der 3 Monate in der Villa Waldberta gab die Kwela-Band Konzerte und Workshops.