Boris Manner / Österreich

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Vita

Geboren 1961 in Kärnten, Österreich, studierte in Wien Philosophie und machte dort zudem eine Ausbildung zum Kulturmanager. Von 1992-1996 arbeitete er für den ORF, Abteilung Musik und Theater und war von 1987–2001 an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen als Schauspieler, Regieassistent und Regisseur beteiligt, u.a. bei „Der Fall Bachmann“ (1991; Regie) und „Malina“ von Werner Schroeter 1992.

Seit 2006 ist Boris Manner als Kurator und Berater für die Stella Art Foundation, Moskau tätig. Die letzten, von ihm kuratierten Ausstellungen waren: In situ mit Elena Elagina & Igor Makarevich im kunsthistorischen Museum Wien (2009), Parasite Paradise mit Stefan Körner, Burg Forchtenstein (2008); The Elements of Light, Art Athina, Hellenic American Union in Athen (2008). Gemeinsam mit Michael Aschauer und Günter Seyfried hat Boris Manner das Medienkunstprojekt „Donkontrol“ 2006 bei den March Music Days in Rousse, Bulgarien verwirklicht. Zur Zeit arbeitet er außerdem als Wissenschaftler am Zentrum für Kunst- und Wissenstransfer an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Einige seiner letzten Publikationen waren: In situ, (Hrsg.), Kunsthistorisches Museum / Stella Art Foundation, Wien (2009); Ins Offene, in: Bernhard Hosa, Menschen und Häuser, in: Notopia, Neue Galerie am Landesmuseum Johanneum, Graz (2008); The Difference between Idea and Result, in : Anselm Kiefer, Skira Milano, Guggenheim Bilbao (2007); The Difference and the Repetition, in : Nature Morte, Stella Art Foundation, Moskau (2007); Broncia Koller, (Hrsg.), Brandstätter, Wien (2007); Die Vorzeit des Sichtbaren, schleebrügge editor, Wien (2006). Und außerdem beschäftigt er sich seit 1997 intensiv mit dem Thema Gnosis und Alchemie und hat u.a. für Anselm Kiefer dazu konzeptuelle Arbeiten verfaßt.



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Boris Manner / Österreich
Kulturmanagement, Kuratorium