30.11.2016 bis 29.01.2017

u.a. Kota Ezawa und Hank Schmidt in der Beek

Zur Sache Schätzchen

Die Ausstellung zum Kultfilm der 68er

50 Jahre nach seinem Entstehen wird dem legendären Film "Zur Sache Schätzchen" in München erstmalig eine Ausstellung gewidmet. Der im Juni 1967 an der Isar gedrehte Film (Regie: May Spils) hat Geschichte geschrieben und zeichnet das Lebensgefühl der 68er Generation nach. Für die Ausstellung stellt das Schamoni Archiv in München als Leihgaben originale Produktionsunterlagen, verschiedene Drehbücher, Schwarz-Weiß-Fotografien von den Dreharbeiten und vom Set, sowie Original-Poster zur Verfügung.

Darüber hinaus hat die Pasinger Fabrik zehn bildende Künstler_innen eingeladen, die eigene Werke zur Ästhetik und Ikonographie des Films gestaltet haben. Durch diese zeitgenössischen Beiträge wird die Bedeutung des Films ins Heute übertragen. Es gibt nur wenige deutsche Filme die einen so komplexen und vielschichtigen Dialog zwischen Bildästhetik und Sprache eingegangen sind. Denn dieser Film der "Münchner Schule" lehnt das Vokabular Hollywoods zugunsten einer Affäre mit der Alltagssprache der 1960er Jahre ab.

Zwei der teilnehmenden Künstler sind aktuell auch im internationalen Künstlerhaus Villa Waldberta zu Gast, nämlich Kota Ezawa aus San Francisco und Hank Schmidt in der Beek aus Berlin. Letzterer ist geborener Münchner, arbeitet vorwiegend mit Collagen und Malerei, während Kota Ezawa ursprünglich aus Köln kommt und vorwiegend in der Medienkunst beheimatet ist.

Der Kurator ist Stefan-Maria Mittendorf in Zusammenarbeit mit Konrad Hirsch, Schamoni Film & Medien GmbH.

Die Ausstellung läuft vom 01.12.2016 bis 29.01.2017

Öffnung DI-SO von 17.30-20.30 Uhr

Vernissage: Mittwoch, 30.11.2016 um 19 h, Grußwort Christian Ude

Pasinger Fabrik München, August-Exter-Str. 1

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Villa Waldberta: Zur Sache Schätzchen

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